Neuigkeit vom 24.04.2020

Kontakt halten trotz Kontaktverbot

Die Borsigwalder Kita wird kreativ!

Auch für die Kindergärten ist es schwierig, in Zeiten des Kontaktverbots die Verbindung zu den Familien und Kindern zu halten. Langsam setzt sich eine Idee in Berlin durch: der Regenbogen am Fenster. Kinder, die zu Hause sind, malen Regenbögen als Zeichen der Solidarität mit anderen Kindern, hängen die in Ihre Fenster und zeigen damit: “Ihr seid nicht allein, auch hier wohnt ein Kind, was nicht zur Kita oder Schule darf.”

Also malten wir auch einen Regenbogen und hängten ihn an unseren Kindergarten-Zaun. Und damit begann der Regenbogenwuchs am Zaun. Familien hängten auf dem Spaziergang einen Regenbogengruß nach dem anderen an. Kinder und Pädagogen in der Notbetreuung freuten sich täglich über den Zuwachs. Dann kam die Idee mit dem Ostergruß am Zaun für alle Familien und Borsigwalder. Die kurz vor der Corona Krise bemalten Ostereier wurden ebenfalls an den Zaun gehängt, zum „Abpflücken“. Laut Kita-Kalender wären wir jetzt in der Frühlingswoche und würden die Gummistiefel am Zaun mit den Kindern bepflanzen, als Frühlingsgruß an alle Borsigwalder.

Kita-fremde Leute bleiben stehen und halten mit einem Lächeln kurz inne, wenn sie unseren bunt geschmückten Kita-Zaun mit all seinen Grußbotschaften sehen. Und so sind wir in Borsigwalde durch einen buntgeschmückten Zaun doch irgendwie alle in Kontakt, trotz Kontaktverbot.


Christine Czarnecki, Kita-Leiterin